Unser Christstollen

Aktualisiert: 10. Dez 2019


Heuer haben wir zum ersten Mal einen Christstollen gebacken und gemerkt, wie einfach es doch ist, diesen weihnachtlichen Klassiker herzustellen. Natürlich haben wir eine tierlose Variante gemacht, was bei diesem Hefeteig-Gebäck nicht sonderlich schwer ist. Hier wird ganz einfach die Butter durch pflanzliche Margarine ersetzt und anstatt Kuhmilch eine Sojamilch benutzt.

Wir freuen uns, dir in dieser 3. Adventwoche unser Rezept für einen tollen weihnachtlichen Gaumenschmaus vorzustellen. Außerdem kommt er als Mitbringsel zum Weihnachtsfest (aber auch im neuen Jahr!) sehr gut an - die wenigsten ahnen, wie einfach es ist, einen Christstollen zu backen.

Durch unsere Liebe zu Ingwer haben wir ihn etwas abgeändert, du kannst jedoch unter Inspirationen (ganz am Ende des Blogeintrags) lesen, was "normalerweise" in einen Christstollen gehört und wie man ihn noch weiter abwandeln kann.

*** Viel Freude beim Nachbacken und frohe Weihnachten ***


DU BRAUCHST für den Teig:

600g Weizenmehl

80g gemahlene Mandeln

100g Zucker

1 Pkg. Vanillezucker

250ml Sojamilch

1 Würfel frische Hefe

1 EL Rum

1-2 Handvoll Rosinen

1-2 Handvoll kandierten Ingwer

125g vegane Margarine

Abgeriebene Schale einer halben Zitrone 1 EL Zitronensaft

eine Prise Salz

Für den Staubzucker-Mantel:

2-3 EL vegane Margarine

Vieeeeeel Staubzucker (Puderzucker)

LOS GEHT'S:

Alle trockenen Zutaten (Mehl, Mandeln, Zucker, Salz) miteinander vermischen. Die Pflanzenmilch in einem Topf oder der Mikrowelle etwas erwärmen, in eine Schüssel mit der zerbröckelten Hefe geben und für ein paar Minuten ruhen lassen. Die Sojamilch sollte nur lauwarm sein und ja nicht zu heiß, das schadet der Hefe.

In der Zeit kannst du den kandierten Ingwer in kleine Stückchen schneiden, damit er nicht zu groß ist. Nun kommt der Ingwer gemeinsam mit den Rosinen, Rum,

Zitronenschale und Zitronensaft sowie der weichen Margarine zu den trockenen Zutaten. Alles gut miteinander verkneten.

Nun gönnst du deinem Teig ein bisschen Ruhe: Lass ihn abgedeckt für mindestens 30-45 Minuten an einem warmen Ort gehen. In dieser Zeit lässt er sich tatsächlich gehen - er wird dicker und dicker. Das verdankt er aber den vielen kleinen Hefezellen, die ein Festmahl mit dem Zucker veranstalten und im Teig ihre Gase hinterlassen ;) Dadurch geht er ungefähr auf das Doppelte auf und wird richtig schön weich und fluffig.


Den Ofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen und den Teig wie ein längliches Brotlaib auf ein doppelt gefaltetes Backpapier legen. In die Mitte längs eine Mulde hineindrücken und für 60 Minuten backen.

Vollständig erkalten lassen. Anschließend reibst du den Christstollen mit weicher Margarine rundum ein und siebst auf jeder Seite viel (!!) Staubzucker darüber. Die Schicht sollte möglichst blickdicht sein. Fertig ist dein (vielleicht erster) Christstollen.

*** Lass dir diesen weihnachtlichen Gaumenschmaus schmecken ***

Unser Tipp: Der Stollen schmeckt am allerbesten, wenn du ihn circa eine Woche (oder länger) ziehen lässt. Lass ihn dafür am besten in einer kühlen Umgebung gut eingepackt (in Backpapier eingewickelt und ein Plastiksackerl darüber) ruhen. Die Geschmäcker entfalten sich dann so richtig und er wird noch eine Spur weicher.

Inspirationen:

Hefe. Wenn du keine frische Hefe hast, kannst du auch 2 Packungen Trockenhefe nutzen. Auf der Verpackung steht die Zubereitung nochmal genau drauf, in der Regel kann man die Trockenhefe ganz einfach verarbeiten, ohne sie vorher in Pflanzenmilch gehen zu lassen.

Orangeat und Zitonat. Typisch für Stollen sind natürlich diese beiden Zuckerfrüchtchen. Sie passen auch sehr gut dazu, wir wollten einfach mal eine Ingwer-Version backen, gerne kannst du aber genau so gut eine Handvoll Orangeat und Zitronat hinzufügen.

Weihnachtliche Gewürze. Selbstverständlich kannst du verschiedene Gewürze in deinen Teig geben. Besonders gut passen Nelken, Kardamom und Zimt. Der Fantasie sind beim Backen keine Grenzen gesetzt.

Marzipan. Du kannst 100g Marzipan direkt in den Teig mitverarbeiten. Oder du gibst ihn als Marzipanwurst direkt in den Teig hinein. Hierfür nimm ruhig etwas mehr Marzipan (200g) und gib ihn beim Formen des fertigen Teigs in die Mitte hinein.

Wenn du auf der Suche nach mehr Rezeptideen fürs Weihnachtsfest bist, dann haben wir hier was für dich: unser veganes Weihnachtsfest. Du möchtest noch mehr backen, weil du erst an den Feiertagen zur Ruhe kommst? Dann lass dich von unseren weihnachtlichen Rezepten inspirieren!

Frohe Weihnachten wünschen dir

Verena & Cora

#ingwer #weihnachten #marzipan #sojamilch #festessen #backen

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