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Vegane Bolognese

Wenn wir Freunde bei uns einladen oder uns selbst einen gemütlichen Abend machen, dann kochen wir gerne italienische Pastagerichte. Denn sie sind einfach zuzubereiten, was super ist, wenn man für mehrere Personen kocht und machen trotzdem was her - sowohl fürs Auge als auch für die Geschmacksknospen.


Und wir lieben Pasta, ganz egal welche Form sie hat, jedoch immer ohne Ei. Ob Spaghetti, Farfalle, Schneckchen oder Rigatoni, ob Weizen, Dinkel oder glutenfrei - mit Nudeln kann man nie etwas falsch machen und da es unzählige Saucen gibt, die man dazumachen kann, wird es auch nicht langweilig.



Viele Menschen fürchten sich jedoch vor diesen bösen Kohlenhydraten oder sind sich unsicher, welcher "Empfehlung" sie nun glauben schenken sollen. Sind Kohlenhydrate gut oder böse? Nehme ich davon zu? Kann ich auch auf sie verzichten, zum Beispiel mit Low- oder No-Carb?


Wir finden es sehr schade, dass diesem armen Nährstoff so viel fremdgemachter Dreck am Stecken klebt ;)

Kohlenhydrate liefern mit 4 kcal pro Gramm einen wichtigen Beitrag für unsere Energieversorgung. Außerdem ist Zucker, also der Baustein der Kohlenhydrate (Achtung - Zucker ist nicht per se gefährlich!), der wichtigste Treibstoff unseres Gehirns. Wenn wir schlafen, können wir von Glück reden, dass ein immer währender Blutzucker im Kreislauf zirkuliert, denn ohne ihn würden wir unbemerkt ohnmächtig werden. Auch um körperlich aktiv zu sein, sind wir auf diesen tollen Nährstoff angewiesen.


Um ihm deshalb einen gerechten Platz auf unserem Speiseplan zu geben, nehmen wir Kohlenhydrate regelmäßig in Form von Pasta zu uns.


Ein Rezept, das wir super oft machen, weil es einfach schnell geht, ist eines unserer Lieblingsrezepte. Wir dürfen dir unsere Vegane Spaghetti Bolognese vorstellen: Fruchtig süß-saure Tomate trifft auf italienische Kräuter und Olivenöl (Verenas Zauberzutat), Rotwein (Coras Zauberzutat) und Sojagranulat und verschmelzen gemeinsam mit den Nudeln zu einer Geschmacksexplosion. Sojagranulat ist unser veganer Fleischersatz in dieser Sauce und hat die Textur von Faschiertem (Hackfleisch), besteht jedoch nur aus getrockneten und gepressten Sojabohnen. Sojagranulat enthält fast kein Fett, dafür aber extrem viel Eiweiß (bis zu 50g pro 100g) - aus ernährungsphysiologischer Sicht definitiv besser als das tierische Pendant dazu.


Wir wünschen dir viel spaß bei deinem nächsten gemütlichen Abend und einer Portion Spaghetti Bolognese



DU BRAUCHST:

für 4 Portionen


400g Spaghetti

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Becher (oder 1 Schöpflöffel voll) Sojagranulat

2 Pkg. passierte Tomaten

2 EL Tomatenmark

1 Karotte

1/4 Sellerie

Salz, Pfeffer

Italienische Gewürze wie Oregano und Basilikum

2 EL Olivenöl

Optional einen großen Schuss Rotwein oder etwas Sojasauce


LOS GEHT'S:

Zwiebel, Karotte und Sellerie kleinschneiden und anbraten, bis sie glasig sind. Anschließend den fein gehackten Knoblauch und das Tomatenmark hinzufügen und deinem Pfanneninhalt die Zeit für die Entfaltung der Aromen geben. Mit einem Schuss Rotwein oder Sojasauce ablöschen und die passierten Tomaten ebenfalls hinzufügen. Und nun kommt das pflanzliche Wunder: Sojagranulat ganz einfach unterrühren und die Sauce mit Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum würzen. Sojagranulat benötigt ein paar wenige Minuten, um zu quellen und dann ist es auch schon fertig ;)


Lass deine vegane Bolo nun ca. 10-15 Minuten köcheln und schmecke sie vor dem Servieren nochmal ab - auch à la Jamie Oliver mit "just a little bit of olive oil". Er hat halt recht - es schmeckt alles besser mit Olivenöl :D


Die Nudeln hast du in der Zwischenzeit al dente gekocht und kannst sie dir nun mit deiner Bolognese, oder sagen wir Volognese, schmecken lassen.



Inspirationen:

** Je länger du deine vegane Bolognese köcheln lässt, desto geschmackvoller wird sie!

** Du hast oder magst kein Sojagranulat? Dann schau doch auf unser Linsenbolo-Rezept. Als Alternative kannst du auch ganz einfach das Sojagranulat mit Linsen ersetzen.

** Wer uns auf Instagram verfolgt, der weiß, dass wir riesige Fans von Hefeflocken sind. Deshalb toppen wir unsere Pasta immer gerne damit, um einen noch würzigeren und "käsigen" Geschmack zu erhalten.

*** Andere Gemüsesorten kannst du auch sehr gerne in der Pfanne mit anrösten, wie zum Beispiel Zucchini oder Melanzani (Aubergine).


Wir wünschen dir Buon Appetito!


Verena & Cora


#veganpasta #veganebolognese #plantbased

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mitbauchgefuehl, Wien, Österreich