Veganer Kaiserschmarrn


Was für ein Schmarrn ist das denn? Na, ein kaiserlicher und einer ohne Milch, ohne Eier und ohne Butter...also ein veganer!

Nicht nur oben auf dem Berg, sondern auch unten im Tal: Eine herrliche Vorstellung, wenn sich der Duft dieses wundervollen Gerichts sowie der süße und zimtige Geruch des Zwetschkenrösters in der ganzen Wohnung verteilt. ;)

Wir verraten dir unser liebstes Rezept. Es ist wirklich super simpel und garnicht so deftig, wie viele annehmen. Hier steckt nämlich eine gute Portion pflanzliches Eiweiß darin und wenig Zucker.

Außerdem ist es ein tolles Gericht, das wir auch gerne machen, wenn wir sonst keine frischen Zutaten im Haus haben - einfach mal für zwischendurch ;)

Den Zwetschkenröster kann man sich auf Vorrat halten - aber auch Apfelmus schmeckt sehr fein dazu.

DU BRAUCHST:

für 2 Portionen

  • 200g Weizenmehl (auch Dinkel-, Buchweizenmehl etc.)

  • 250 ml Sojamilch (oder eine Pflanzenmilch deiner Wahl)

  • 100 ml Mineralwasser (prickelnd)

  • 1 EL Staubzucker und Staubzucker zum Bestreuen

  • 10g Backpulver

  • 1 Prise Salz

  • etwas Vanillezucker

  • Öl zum Braten (wir verwenden Rapsöl)

  • evt. Rosinen für die Rosinenliebhaber unter euch

LOS GEHT'S:

Die Zubereitung ist wahrlich einfach. Ausgestattet mit Schneebesen oder Handmixer vermischt man alle Zutaten miteinander, sodass ein glatter Teig entsteht. Ein glatter Teig? Genau, denn die Konsistenz ist eher flüssig und vergleichbar mit Palatschinken-Teig, also nicht wundern ;) Anschließend wird etwas Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzt und der Teig hineingegeben. Es dauert einige Minuten, bis der Teig fester wird. Das kann man testen, indem man mit einem Pfannenwender hin und wieder am Rand der Pfanne entlangfährt und den Teig auf seine Konsistenz überprüft. Bekommt er eine leichte Bräune, ist der Zeitpunkt gekommen, den Schmarrn zu wenden! Hierfür teilst du den Teig mit einem Pfannenwender in die Hälfte und halbierst beide Hälften dann nochmals. Die Mathematiker unter euch wissen schon längst, dass der Teig somit geviertelt wird. Das ist praktisch, denn so können die 4 Stücke einfach und ohne großen Aufwand (bzw. große Sauerei) gewendet werden. Ist das geschafft, zerteilt man den Teig in kleine Stücke und lässt diese noch weitere 3-5 Minuten vor sich her braten. Als Ergebnis erhält man einen hell-goldig-gebräunten, knusprigen Schmarrn, der nun mit Staubzucker bestreut und serviert werden kann.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Nachmachen und vor allem beim Genießen!

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Inspirationen

Wenn du möchtest, kannst du diesem Gericht noch mehr Boost geben und auch mal Vollkornmehl ausprobieren (oder Hälfte Weizen/Hälfte Vollkorn-Mehl).

Zwetschkenröster findest du in fast jedem Supermarkt - du kannst ihn aber auch ganz einfach selbst zubereiten: Zwetschken entsteinen, in einem Topf mit etwas Flüssigkeit erhitzen, mit Zimt verfeinern und so viel Zucker oder Vanillezucker hinzugeben, wie es dir schmeckt. Wenn die Zwetschken sehr süß sind, brauchst du vielleicht gar keinen Zucker.

Wie schon erwähnt passt Apfelmus auch sehr gut dazu. Selbst gemacht wäre auch das ein Klacks: Äpfel schälen und in Würfel schneiden, ebenfalls in einem Topf mit etwas Flüssigkeit erhitzen (Wasser oder gleich Apfelsaft - manche Omis geben sogar gerne ein bisschen Weißwein hinein...die wissen halt, was gut ist :D ). Für alle Zimt-Liebhaber: mit Zimt verfeinern. Und auch hier gilt: Zucker so viel es dir beliebt!

Auch deine Lieblingsmarmelade, Kompott oder (Tiefkühl-) Beeren schmecken hervorragend dazu.


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