Unser veganes Weihnachtsfest

Aktualisiert: 13. Dez 2019


Alle Jahre wieder....steht Weihnachten vor der Tür. Und mit diesem schönen Fest stellt sich auch alle Jahre wieder die große Frage, die die ganze Familie beschäftigt:

Was gibt's zum Essen?

Der Papa mag gerne Fondue, die Geschwister lieber Raclette, Mama mag Erdäpfelsalat mit Würstel und die Oma am liebsten Fisch, der Opa den Braten und du....? Na am liebsten was Veganes!

Uff...

Wir möchten dir in unserem Weihnachtsbeitrag ein tolles veganes Weihnachts-Menü vorstellen, das schnell geht und wirklich einfach zuzubereiten ist. Du kannst es auch ganz easy nur für dich zubereiten, sollte der Rest der Familie einen Braten auftischen ;)

Lass dich vom Titel nicht abschrecken, du wirst sehen, es kann sooooo einfach sein!

Außerdem haben wir noch einige andere Inspirationen für ein veganes Weihnachtsessen für dich. Wir wünschen dir viel Spaß beim Schmökern und Nachkochen sowie wunderschöne Weihnachten im Kreise deiner Liebsten!

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***(Gefüllte) Knödel mit Champignonsauce, Rotkraut und Kohlsprossen***

***Bratapfel als Dessert***

Für 2 Personen

DIE HAUPTSPEISE

DU BRAUCHST:

Für die Knödel:

  • 1 Päckchen Kartoffelteig-Pulver (~140 g, im Supermarkt erhältlich) - daraus entstehen circa 6 Knödel

  • 125 ml Sojamilch

  • 125 ml Wasser

  • Wenn du eine Füllung möchtest, kannst du etwas (geräucherten) Tofu hineingeben

  • Kein Muss, aber lecker: Muskat und Pfeffer für den Geschmack

Für die Champignonsauce:

  • 1 Zwiebel

  • 1 Knoblauch

  • 1 kleine Packung Champignons ~ 200g

  • Sojasahne zum Verfeinern ~ so viel du möchtest + evtl. etwas Wasser, um die Sauce zu strecken

  • Salz und Pfeffer nach Belieben

Für das selbstgemachte Rotkraut:

  • ¼ Kopf Rotkraut

  • ½ EL Margarine oder geschmacksneutrales Öl

  • ¾ EL Zucker

  • ½ Apfel

  • Saft einer 1/2 Orange (Orangensaft ist auch okay)

  • ~50 ml Wasser

  • Salz nach Belieben, wir haben ein Stk. Kardamom hineingegeben, allerdings sind wir uns unsicher, ob sich beim Geschmack viel getan hat :D, Zimt würde auch sehr gut hineinpassen

Für das Rotkraut aus der Packung:

  • ½ Packung Rotkraut: Viele Hersteller machen das Rotkraut mit Schweineschmalz, hier sei also Vorsicht geboten, wenn du ein veganes Rotkraut möchtest!

Für die Kohlsprossen (Rosenkohl):

  • 1 Päckchen Kohlsprossen ~ 350g

  • 1 EL Öl

  • Salz und Pfeffer nach Belieben

LOS GEHT'S:

Am besten fängst du mit dem selbstgemachten, veganen Rotkraut an. Hierfür schneidest du das Kraut in dünne Streifen und erwärmst währenddessen die Margarine bzw. das Öl gemeinsam mit dem Zucker in einem Topf. Wenn der Zucker geschmolzen ist, langsam das Kraut hinzugeben und gut umrühren. Mit Wasser ablöschen und den Saft einer halben Orange sowie die fein geschnittenen Äpfel hinzugeben. Wie oben beschrieben, kannst du dein Rotkraut nun nach Belieben würzen oder noch mehr Orangensaft oder Zucker hineingeben, wenn du es süßer haben willst.

Viele mögen den Geschmack gekochter Kohlsprossen nicht. Für all diejenigen (natürlich auch für alle anderen) haben wir eine tolle Nachricht, denn es geht auch anders: Gebratene Kohlsprossen (auf dem Foto siehst du beide Varianten).

In beiden Fällen die äußeren Blätter entfernen und ein Kreuz in den Strunk schneiden (das macht man, damit der feste Strunk in etwa gleich schnell gart wie die zarten Kohlblätter). Entweder lässt du die Sprösschen für circa 15 Minuten in Salzwasser köcheln oder brätst sie auch für etwa 15 Minuten mit etwas Öl in der Pfanne an, wodurch sie einen wahnsinns Geschmack bekommen! Wenn sie schon gut braun geworden sind, kannst du sie zwischendurch mit etwas Wasser ablöschen. Sollten sie besonders groß sein: mehrmals ablöschen. Auch hier mit Salz und Pfeffer nach Belieben würzen.

Für die Sauce die Zwiebeln, den Knoblauch und die Champignons klein schneiden. Letztere nicht zu klein (je nach Größe vierteln oder achteln), da sie beim Braten durch den Flüssigkeitsverlust ohnehin schrumpfen. Zwiebeln anrösten und sobald sie glasig sind die Champignons und den Knoblauch hinzugeben und alles miteinander anbraten. Mit Sojasahne und evtl. etwas Wasser aufgießen und nach Belieben würzen.

Nun zu den (gefüllten) Knödeln, die wirklich sehr rasch zuzubereiten sind. Mit einem Schneebesen das fertige Kartoffelteig-Pulver mit Wasser und Sojamilch verrühren und für 5-10 Minuten stehen lassen. Um den Geschmack spannender zu gestalten, kann bereits zum Teig Pfeffer und/oder Muskat gegeben werden - ist natürlich kein Muss.

Mit befeuchteten Händen die Knödel rollen und solltest du sie befüllen wollen, gibst du einfach ein bisschen Tofu hinein. Anschließend die Knödel für 5 Minuten in Salzwasser köcheln und 10 Minuten ziehen lassen.

Es ist viel Text, aber lass dich bitte nicht verschrecken. Jede Komponente unserer veganen weihnachtlichen Hauptspeise ist schnell vorbereitet und köchelt dann ohnehin einfach ein bisschen vor sich hin ;)

DAS DESSERT

DU BRAUCHST:

  • 2 Äpfel (wir bevorzugen säuerliche Äpfel, da sie im Ofen ohnehin viel süßer werden)

  • 50 g Marzipan

  • eine Handvoll Haselnüsse | oder bereits gehackte Nüsse (deiner Wahl!)

  • 2 getrocknete Feigen

  • 1 EL Rum

LOS GEHT'S:

Zuerst muss der Strunk aus dem Apfel hinaus, damit du freie Bahn hast. Die Nüsse grob hacken, die Feigen in kleine Würfel schneiden und alles mit dem Rum vermengen. Das ist ein richtig schöner Gatsch :D

Die Masse in die Äpfel drücken und bei 150 ° Grad Umluft für circa 15 Minuten braten.

Inspiration: Vanillesauce schmeckt auch ganz wundervoll dazu. Am einfachsten geht es, indem du dir ein Vanillesaucen-Pulver besorgst und sie nach Anleitung mit einer Pflanzenmilch deiner Wahl zubereitest.

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Inspirationen für dein Weihnachtsmenü:

* Zu unserem Menü passt auch sehr gut ein Seitan-Filet (200-250g), welches nur angebraten werden muss.

** Veganes Raclette: Tofu, Seitan und Gemüse lassen sich hervorragend auf der Grillplatte des Raclettes braten. Erdäpfel für die Pfännchen in Scheiben schneiden oder auch grillen. Außerdem kannst du dir für die Pfännchen einen veganen Käse besorgen oder etwas Sojasahne hineingeben. Gemüse-Inspiration: Paprika, Zucchini, Melanzani (Aubergine), blanchierter Brokkoli, Maiskölbchen und Champignons. Zum Dippen wäre ein frisches Tzatziki mit neutralem Pflanzenjoghurt optimal (wir nehmen gerne Sojajoghurt).

*** Veganes Käsefondue. Zum „Käse“-Dippen passt Baguette sehr gut, aber auch Gemüse wie blanchierter Brokkoli, Champignons und Maiskölbchen. Und da zu Käse auch Obst hervorragend passt, kannst du auch mal Weintrauben, Äpfel, Birnen oder Feigen zum Fondue ausprobieren.

**** Erdäpfelsalat mit veganem Würstel.

***** Paprikahuhn mit Fleischersatz, z.B. Veggie-Brathähnchen auf Soja-Basis von Vantastic Foods.

****** Desserts:

Mousse au Chocolat aus Seidentofu und Schokolade.

Pudding mit Pflanzenmilch gemacht und einem Beerenspiegel mit Zimt.

Nougatknödel aus Kartoffelteig und mit Nougat gefüllt.





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