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Unreine Haut - ein leidiges Thema

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Ja, wir haben sie: unreine Haut. Mal mehr, mal weniger. Mich, Verena, begleitet sie schon seit meiner Teenagerzeit, wurde besser, als ich die Pille genommen hatte und wieder schlechter, seit sie abgesetzt habe. Auch Cora kann davon ein Liedchen singen, denn ihr ging es seit dem Absetzen der Pille ähnlich. Und wir wissen aus unseren Erfahrungen, dass es vielen unserer FreundInnen und Frauen sowie Männern, die diesbezüglich Rat in einer Ernährungsberatung bei uns suchen, ähnlich geht.



"Ich hab schon alles probiert"

Dieser Satz entspringt nicht nur unseren Mündern, sondern auch denen vieler Mitleidenden. Wenn du selbst von unreiner Haut betroffen bist, dann kennst du es: Du hast schon vieles ausprobiert, in der Hoffnung, es würde sich etwas verändern. Von Cremen, Waschgels und Peelings angefangen, die dein Hautbild verbessern sollen bis hin zum Gang zur Hautärztin, in der Hoffnung, dass sie dir nicht nur antibiotische Akne-Kapseln verschreibt, sondern sich Zeit nimmt, dich tiefgehend zu unterstützen.


Auch wir haben all das ausprobiert - haben noch mehr auf unsere Ernährung geachtet, die eigene Kosmetik umgestellt und so weiter und so fort. Wir könnten dir eeewig lang darüber erzählen! Um ehrlich zu sein, wussten wir erst gar nicht, wo wir mit diesem Blogpost ansetzen sollen, da es unheimlich viele Facetten und Faktoren gibt, die man berücksichtigen könnte.


Doch da wir wissen, dass es vielen von euch genauso geht und dass Hautgesundheit ein super wichtiges und auch sehr belastendes Thema sein kann, möchten wir dir in diesem Blogpost ein paar unserer Erfahrungen mit dir teilen. Denn Gemeinsamkeiten verbinden, und vielleicht kannst du dir ja etwas von den Dingen, die uns wirklich geholfen haben, mitnehmen.



Die 2 Säulen

Unserer Erfahrung nach stützt sich eine gesunde Haut auf folgende zwei Säulen:


1) Die erste Säule beschreibt die äußeren Faktoren, wie beispielsweise die Lebensweise sowie die richtige Hautpflege. Da die Haut unser größtes Ausscheide- und Engiftungsorgan ist, kann eine unreine Haut ein Zeichen dafür sein, dass der Körper Schwierigkeiten hat, Abfall- und Schadstoffe loszuwerden.

2) Die zweite Säule sind die inneren Faktoren, zu denen die Ernährung, die Hormone und der Zyklus sowie das richtige Mindset zählen. Erst wenn diese beiden Säulen im Einklang stehen, steht auch einer gesunden Haut nichts mehr im Wege.


1) Äußere Faktoren

Starten wir also gleich mit ein paar äußeren Faktoren, die, so banal sie auch klingen mögen, einen sehr großen Effekt auf dein Hautbild haben können.

  • Nutze ein eigenes Handtuch fürs Gesicht und wechsle dieses täglich

  • Auch deinen Kopfpolster-Bezug solltest du regelmäßig waschen

  • Check your Shampoo, denn auch dieses kann, sobald du es auswäscht und der Schaum womöglich über dein Gesicht rinnt, Unreinheiten verursachen

  • Lass nur natürliche Produkte an deine zarte Gesichtshaut und verwende regelmäßig ein sanftes Peeling

  • Hände & Handy aus dem Gesicht, denn darauf wimmelt es nur so von Bakterien

  • Trage dein Make-up nur mit sauberen Händen bzw. Pinseln auf

  • Schminke dich ohne Ausnahme jeden Abend gründlich ab


Für die akute Anti-Pickel-Hilfe empfehlen wir folgende Helferlein:

  • Ätherische Öle wie Teebaumöl kannst du mit einem Wattestäbchen gezielt auf einzelne Pickel auftragen

  • Auch eine Heilerde-Maske wirkt beruhigend auf deine Haut

  • Und das Wichtigste, das jeder von uns weiß, den meisten jedoch am schwersten fällt: drücke deine Pickel nicht aus. Dadurch wird die Entzündung nämlich nur noch schlimmer.

2) Innere Faktoren

Vielleicht hast du bei den äußeren Faktoren bereits ein paar Dinge für dich mitnehmen können. Diese sind meist sehr rasch im Alltag umgesetzt. Nicht so einfach umgesetzt sind die inneren Faktoren. Doch sie sind wahnsinnig wertvoll und aus eigener Erfahrung möchten wir dich dazu ermutigen, dir die Zeit zu schenken und sie Schritt für Schritt auszuprobieren. Bei uns hat es auch etliche Monate gedauert, den richtigen Weg für uns zu finden und gerade deshalb ist es uns so ein großes Anliegen, dir diese Tipps ans Herz zu legen.

  • Trinken, trinken, trinken! Am besten Wasser und mindestens 1,5-2 Liter am Tag

  • Baue wertvolle Omega-3-Fette und Zink in deine Ernährung ein

  • Unterstütze deine Verdauung mit Bitterstoffen

  • Beobachte deinen Zyklus, denn womöglich haben deine Hautunreinheiten hormonelle Ursachen. Auch die Akzeptanz dem eigenen Zyklus gegenüber hat einen großen Einfluss auf die Haut. Cora hat darüber einen Blogpost geschrieben, den du hier nachlesen kannst

  • Auch jegliche Art von Stress kann Hautprobleme auslösen. Hier konnte ich (Verena) bei mir einen ganz besonders deutlichen Zusammenhang feststellen

  • Gibt es eventuell Nahrungsmittelunverträglichkeiten, von denen du nichts weißt?


Kann eine vegane Ernährung meine Haut verbessern?

Unsere Antwort ist ganz klar JEIN, denn es kommt natürlich darauf an, wie du deine Ernährung gestaltest. Eine schlecht durchgeführte, rein pflanzliche Ernährung wirkt sich genauso negativ auf deine Hautgesundheit aus wie jede andere Ernährungsform. Deshalb sehen wir uns in unseren Ernährungsberatungen auch nicht nur deine Essverhalten an, sondern machen uns ein Gesamtbild von deiner persönlichen Situation und beziehen auch die eben genannten äußeren und inneren Faktoren mit ein.


Frische, wenig verarbeitete Lebensmittel sowie ausgewählte Nährstoffe wie Zink oder Selen können deine Hautgesundheit positiv beeinflussen. Was für uns jedoch einer der größten Eye-Opener war, ist der gezielte Einsatz von Omega-3-Fettsäuren, genauer gesagt der beiden Fettsäuren EPA und DHA. Daher möchten wir in diesem Blogpost diesen tollen Fetten nochmal einen eigenen Auftritt geben.


Wertvolle Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren haben die wunderbare Eigenschaft, entzündungshemmend zu wirken und Pickel sind ja nichts anderes als kleine Entzündungen der Haut. Noch dazu haben diese Fettsäuren einen positiven Effekt auf unseren Hormonstoffwechsel, was gleichzeitig auf den Zyklus unterstützend wirkt. 2 Fliegen mit einer Klappe also. ;)


Omega-3-haltig sind vor allem:

  • Walnüsse, Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen

  • daraus hergestellte Öle

  • sowie Rapsöl

  • und nicht zu vergessen Algenöl

Wichtig dabei ist allerdings, dass die wertvolle Alpha-Linolensäure, die wir mittels der ersten 3 aufgezählten Punkte zu uns nehmen, in unserem Körper nur in geringem Maße in DHA und EPA umgewandelt wird. Aber genau diese beiden wollen wir haben!


DHA und EPA bilden die Ausgangssubstanz für entzündungshemmende Botenstoffe, sind also super positiv für unsere Hautgesundheit, aber vermutlich kommt bei den meisten von uns viel zu wenig davon im Körper an. Daher unser Tipp: DHA und EPA in direkter Form über Algenöl zuführen, um auf Nummer sicher zu gehen.


Noch mehr Facts über Omega-3 kannst du in diesem Blogartikel von uns lesen oder auch im Artikel über PMS.



Schenk dir selbst ein Lächeln!

Die Dinge nicht allzu ernst zu nehmen, kann nämlich vor allem in Sachen Hautgesundheit wahre Wunder bewirken. Dazu gehört auch, sich nicht tagtäglich vor den Spiegel zu stellen und akribisch nach neuen Pickeln und Mitessern zu suchen. Auch wenn es noch so schwerfällt - und glaube uns, wir können das zu 100% nachvollziehen - ist das eigene, positive Mindset ein wahnsinnig wichtiger Faktor, wenn es um deine Hautgesundheit geht. Denn Gesundheit beginnt von innen und außerdem bestehst du auch nicht nur aus deiner Haut, sondern bist viel, viel mehr! <3


Solltest du noch Fragen haben, dann schreib uns gerne oder komm direkt zu einer Ernährungsberatung, in der wir ganz individuell auf dich eingehen können.


Alles Liebe,

Verena & Cora




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