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Omega-3-Fettsäuren: die wichtigsten Facts

Du hast bestimmt schon öfter mal von ihnen gehört - den Omega-3-Fettsäuren. Genauso wie Vitamin B12 als auch Vitamin D zählen sie nämlich zu den wichtigen Nährstoffen in der veganen Ernährung. Doch was macht Omega-3 so besonders? Und worauf sollte man in einer veganen Ernährung achten? Wir geben dir in diesem Blogpost einen kurzen Überblick und zeigen dir, worauf es ankommt.


Der beste Omega-3-Lieferant ist nicht der Fisch!

Jeder geht davon aus, dass fetter Fisch die Nummer 1 in Sachen Omega-3 ist. Klar, denn nichts anderes bekommen wir seit unserer Kindheit eingeflößt: 2x pro Woche Fisch essen und alles ist gut. Abgesehen davon, dass einige Studien mittlerweile sogar von negativen Effekten durch regelmäßigen Fisch-Verzehr berichten, kann Fisch auch jede Menge Schwermetalle etc. enthalten. Der süße Fisch zappelt daher fälschlicherweise auf dem Sieger-Treppchen, denn nicht er selbst hat von Grund auf viel Omega-3, sondern ernährt sich von Omega-3-haltigen Mikroalgen, durch die er wiederum das wertvolle Fett in seinem Muskelfleisch anlagert.


Man kann sich also den Umweg über den armen Fisch sparen und auf einem anderen Weg ausreichend Omega-3-Fette zu sich nehmen: durch EPA-und DHA-reiche Öle aus Mikroalgen. Whhaat? Was bedeutet nun EPA und DHA? Dröseln wir alles von hinten auf und sehen uns gemeinsam die wichtigsten Basics an.


Was sind Omega-3-Fettsäuren und warum brauchen wir sie?

Omega-3 ist ein Sammelbegriff für eine Reihe an Fettsäuren, die allesamt zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören. Für unseren Körper spielen vor allem drei ganz wichtige Fettsäuren aus dieser Familie eine große Rolle:

  • Alpha-Linolensäure (ALA)

  • Eicosapentaensäure (EPA)

  • Docosahexaensäure (DHA)

Der Einfachheit halber schreiben wir ab jetzt nur noch EPA und DHA, die Fachbegriffe musst du dir nicht merken.


Omega-3 für unsere Gesundheit

Wer ausreichend Omega-3-Fette zuführt, der kann von ihren positiven Effekten profitieren. Als Eicosanoide, zu denen sie in unserem Körper umgewandelt werden, sind sie an entzündungshemmenden sowie blutdrucksenkenden Prozessen beteiligt und regulieren die Blutgerinnung. Sie verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und beeinflussen den Cholesterin- und Triglycerid-Stoffwechsel positiv. Außerdem sind EPA und DHA wichtige Bestandteile unserer Netzhaut und der Zellmembranen (Zellwände) in unserem ganzen Körper. Sie sind also ganz essentiell für eine gute Entwicklung von Gehirn und Augen und für die Bildung unserer Nerven. Gerade auch in der Schwangerschaft und Stillzeit sollte aus diesem Grund ein erhöhtes Augenmerk auf Omega-3 gelegt werden. Wie du siehst gibt es also viele Gründe, Omega-3-haltige Lebensmittel in den Speiseplan miteinzubauen.


Leinsamen werden im Körper zu DHA und EPA

Die Alpha-Linolensäure wird in unserem Körper im ersten Schritt zu EPA und DHA umgewandelt und anschließend werden daraus die Eicosanoide gebildet, die in unserem Körper wichtige Funktionen erfüllen.

Da unser Körper Alpha-Linolensäure nicht selber herstellen kann und wir sie daher über die Nahrung zuführen müssen, ist sie eine essentielle Fettsäure.
Walnüsse