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Es gibt keinen Planeten B


Wir erleben (mal wieder) einen Jahrhundertsommer und so wird es vieler Orts Temperaturen um die 36 Grad geben. Um sich Abkühlung zu verschaffen fährt man am besten nach Portugal, da hat‘s nämlich nur 26 Grad. Und richtig schön mollig warm ist es im hohen Norden, wie z.B. in Dänemark und Schweden.

Sangria bleibt in Portugal ohne Eiswürfel kühl und vegane Kötbullar können im Norden auf dem Asphalt rausgebacken werden. Na, wer hätte das gedacht.

Natürlich gab es schon immer mal heiße Sommertage und auch Oma hat schon von warmen Weihnachtsfesten erzählt, an denen man im T-Shirt spazieren konnte. Derartige Schwankungen oder auch warme Winde von Afrika oder sonst woher gibt es durchaus und als Big Picture gesehen, ist eine Veränderung des Klimas auf unserer Erde etwas ganz Natürliches.

Seit es die Erde gibt findet ein Wandel der Temperaturen statt. Wenn wir allerdings von Klimawandel und Klimaerwärmung sprechen, dann sprechen wir schon ganz im Speziellen über den Treibhauseffekt, der durch uns Menschen herbeigeführt wird.

Schon lange können wir Gletscher beim Schmelzen zusehen, werden Dürreperioden länger und entstehen vielerorts Umweltkatastrophen.

Und während die Weltbevölkerung immer größer wird (aktuell knapp 7,5 Milliarden Menschen, 2050 vielleicht schon 9 Milliarden Menschen), steigt natürlich auch der Bedarf an Nahrung sowie guter Wasser- und Luftqualität. Leider aber werden wir diesem Bedarf nicht gerecht.

Unsere Luft wird schmutziger, die Meere werden zugemüllter und kostbare Grünlandschaften gerodet. 2050 wird es mehr Plastik im Meer geben als Fische. Kannst du dir das vorstellen? Wir uns schon - wenn es so weiter geht.

Genau deshalb ist es wichtig, dass wir ALLE dazu beitragen, unsere schöne Welt auf der wir leben noch möglichst lange zu erhalten. Unser Motto darf nicht 'F*ck the Planet' sein!

Es gibt keinen Planeten B!

Wir beide verspüren eine große Dankbarkeit für unsere Natur und diesen schönen Planeten auf dem wir leben. Und weil wir als Erdenbewohner, die den Planeten erobern und im wahrsten Sinne auf ihm herumtrampeln, es unserer Natur quasi schuldig sind, möchten wir unseren Teil dazu beitragen, unseren dreckigen Fußabdruck auf diesem kleinen Fleckchen Erde (mit einem Umfang von mehr als 40.000 km) möglichst klein zu halten!

Es gibt bereits viele positive Umwelt-Initiativen, die von der Politik, von NGO’s oder von Öko-Verbänden ausgehen. Das ist toll. Und da geht noch mehr! Gerade in der Politik muss noch einiges geschehen, damit Umweltschutz Standard wird!

Aber das dauert. Ja das ist scheiße und wir könnten uns auch den lieben langen Tag darüber aufregen, dass die politischen Entscheidungen nicht so aber dafür viel besser gemacht werden könnten. Und in der Zeit, in der wir schimpfen und gelähmt und voller Angst das Mikroplastik an uns vorbei schwimmen sehen, können wir viel mehr tun!

Wir haben eine große Konsummacht und das sollte uns bewusst sein!

Wir glauben, dass es bereits viel Bewusstsein über die von uns Menschen gemachten Veränderungen auf unsere Erde gibt. Und gleichzeitig beobachten wir immer wieder, dass sich viele Menschen wie ohnmächtig fühlen, eine nachhaltige Veränderung im Alltag wirklich umzusetzen.

Wir benötigen alle stets Erinnerungen für ein nachhaltiges Verhalten. Wir schauen uns Plastic Ocean an und sind erschrocken über die mit Plastik bedeckten Küsten Manilas, wissen Bescheid, wie schädlich Pestizide für unsere Umwelt sind und lesen Artikel darüber, wie viel Methan durch pupsende Kühe in die Atmosphäre abgegeben wird.

Und so wie die Tage vergehen, vergehen auch die guten Absichten, keine Plastiksackerl zu horten, keine Coffe To Go Becher zu stapeln, BIO-Lebensmittel zu kaufen, zu Fuß zur Arbeit zu gehen und und und. Das kennen wir alle!

Wir selbst möchten uns beide überhaupt nicht davon ausnehmen und behaupten, unbefleckt zu sein! Nein, auch wir machen mal hier mal da Ausnahmen. Nur Einreißen lassen wollen wir unsere Vorhaben nicht und je mehr wir dazu lernen und je länger und vor allem je fester wir dafür einstehen, was wir für richtig und wertvoll unserer Erde gegenüber halten, desto leichter fällt es uns, unsere Vorhaben durchzuziehen. Ganz ohne Verzicht aber dafür mit viel gutem bauchgefuehl.


Also, neben der immer wiederkehrenden Erinnerung daran, nicht nur bewusst zu denken sondern auch zu handeln, bedarf es bei uns allen auch Tipps und Tricks, wie man positive Veränderungen sicht- & spürbar machen kann.

Unser Anliegen ist, dass wir möglichst viel Land vor der Rodung bewahren wollen, möglichst viel Wasser sauber halten und möglichst viel Luft rein.

Wir möchten mit Beiträgen zum Thema Nachhaltigkeit immer wieder Denkanstöße geben und Strategien vorstellen, die jeder von uns umsetzen kann, um den eigenen Stinkefuß-Abdruck kleiner zu machen.

Wenn jeder einzelne von uns nur etwas nachhaltiger handelt, als er es bereits ohnehin schon tut - was großartig ist!- werden positive Veränderungen sichtbar!


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mitbauchgefuehl, Wien, Österreich